QUARTIERSMANAGEMENT · BÜRSTADT-OST
Ein offenes Ohr.
Ein lebendiges Quartier.
Das Quartiersbüro am Beethovenplatz ist eine Anlaufstelle für Menschen aus dem Stadtteil. Hier werden Anliegen aufgenommen, Ideen besprochen und Verbindungen zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und lokalen Einrichtungen geschaffen.
Die Sozialagentur Fortuna verbindet dabei Moderation, Vernetzung und praktische Unterstützung. Im Mittelpunkt stehen soziale Teilhabe, gute Nachbarschaft und die Möglichkeit, das eigene Umfeld mitzugestalten. Die konzeptionelle Grundlage von 2021 beschreibt dieses Zusammenspiel von Beteiligung, Kommunikation und eigenverantwortlichem Engagement; die Jahresberichte 2024 und 2025 zeigen es in der Praxis.
Ideen aus dem Quartier begleiten
Wir unterstützen Bürgerinnen und Bürger dabei, aus einer Idee ein gemeinsames Vorhaben zu machen. Zum Verfügungsfonds gehören die Begleitung von Antragstellenden und die Vorbereitung der Gremienarbeit. 2025 wurden unter anderem ein Rollstuhlparcours und Ausstattung für das Inklusionscafé gefördert.
Mitreden und mitgestalten
Bei Marktständen, Gesprächen und Beteiligungsaktionen kommen Anliegen aus dem Stadtteil zur Sprache. 2025 begleitete das Quartiersbüro beispielsweise die Namensfindung für den „Naturpark Krieglachring“. Informationen zu Veränderungen im Quartier werden zugänglich gemacht und Rückmeldungen aufgenommen.
Begegnung fördern
Glückstag, interkulturelle Kochaktionen, Halloween-Leuchten und Bazar der Köstlichkeiten schaffen Anlässe, zusammenzukommen. Die Jahresberichte zeigen, wie Ideen aus dem Quartiersbüro von Partnern aufgegriffen und gemeinsam weitergeführt werden.
Schule und Stadtteil verbinden
Die Zusammenarbeit mit der Erich-Kästner-Schule reicht von Nachhaltigkeitsworkshops bis zu Beteiligungs- und Begegnungsangeboten. 2025 gehörten ein Austausch mit einem Lehrer aus Uganda und eine gemeinsame Clean-Up-Aktion am Volleyballfeld des Waldschwimmbads dazu.
Teilhabe verbindet die Arbeitsfelder
Quartiersbüro, Jugendhaus und Sozialraumbetreuung am Bildungs- und Sportcampus arbeiten eng zusammen. Die Kinder- und Jugendtage 2024 und 2025, inklusive Angebote und gemeinsame Veranstaltungen bringen unterschiedliche Generationen und Einrichtungen miteinander in Kontakt.
Auch Demokratie und Erinnerungskultur gehören zur Arbeit: Der Jahresbericht 2024 dokumentiert die Beteiligung an „Jüdisches Leben in Bürstadt“, der Bericht 2025 die Mitwirkung an einer Gedenkveranstaltung für Margot Friedländer.
Unsere Arbeitsweise
Bedürfnisse aufnehmen, passende Menschen zusammenbringen, gemeinsame Schritte vereinbaren und Erfahrungen auswerten: So werden aus einzelnen Aktionen tragfähige Kooperationen. Die Stärkung des Ehrenamts und die Unterstützung selbstständiger bürgerschaftlicher Initiativen sind dabei zentrale Ziele.